Unser Chorleiter

 

Hans Peljak

Hans Peljak wuchs in Miesbach auf, erhielt hier seinen ersten Musikunterricht

auf verschiedenen Instrumenten wie Geige, Klavier und Akkordeon.

Als Knabensopran sammelte er erste Erfahrungen mit Auftritten bei Schulopern oder kirchlichen Anlässen.

Am Mozarteum in Salzburg studierte er Gesang, Gesangspädagogik und Dirigieren,

den Chorleitungsunterricht erhielt er bei Prof. Hagen-Groll sowie bei Howard Arman.

Seit über 20 Jahren leitet er verschiedene Chöre im Oberland, mittlerweile auch an der Basilika Benediktbeuern.

Neben den Dissonanzen hat er auch den Mozart-Kammerchor und das Kammerorchester Miesbach sowie den Kinderchor Hartpenning gegründet.

In dieser Zeit inszenierte er mehrere Opern wie „Die Entführung aus dem Serail“  und sang im Rahmen wechselnder Engagements

Partien wie Papageno oder Leporello. In seinen zahlreichen Liederabenden hat er sich ein weites Repertoire erarbeitet

und dabei auch die großen Liederzyklen wie Schuberts „Schöne Müllerin“ und „Winterreise“,

Schumanns Eichendorff-Liederkreis und „Dichterliebe“ oder Beethovens „An die ferne Geliebte“ interpretiert.

 

Bei uns, den Dissonanzen, ist Hans Peljak „Mann der ersten Stunde“.

Unter seiner Ägide wurde nicht nur ein großes Repertoire an neuem rhythmischem Liedgut und Gospels aufgebaut,

es erklangen auch klassische Chorwerke von der Renaissance bis zur Moderne. In Zusammenarbeit mit dem Kammerorchester Miesbach und

Solisten wurden mehrere Opern von Mozart, u.a. “Idomeneo” und “Bastien und Bastienne” auf die Bühnen

des Landkreises gebracht. 10 Jahre lang gab es die „Kleine Nachtmusik“ als gut besuchte Open-Air-Veranstaltung in Miesbach.

 

Überregional bekannt wurde Peljak nicht zuletzt durch die Initiierung des Mozartzyklus aus Anlass des 250. Geburtstages von W. A. Mozart,

in dessen Rahmen erstmals das komplette geistliche Werk des Salzburger Genies in 30 Veranstaltungen zu Gehör gebracht wurde.

Hierzu gehören auch die Inszenierungen der beiden Kirchenopern „Betulia liberata“ und „Die Schuldigkeit des ersten Gebots“,

die mit großem Erfolg in eigener Fassung szenisch in den Kirchen von Miesbach und Schliersee zu sehen waren.

 

Im Jahre 2009 gab es einen ähnlichen Zyklus mit dem geistlichen Werk von Joseph Haydn zu dessen 200. Todestag,

wiederum in den drei Pfarreien Schliersee, Parsberg und Hartpenning. Auch diesmal wurden sämtliche Messen des Jubilars

im Rahmen der Liturgie chronologisch dargeboten und durch mehrere Konzerte ergänzt. Inzwischen gastiert

der Chor- und Orchesterverein Glonn unter seiner Leitung regelmäßig mit Opernchören bayernweit in Städten

wie Augsburg (Kongreßhalle) und hat 2012 eine erfolgreiche Italientournee veranstaltet.